Isle of Skye

Für die wunderbare Isle of Skye hatten wir nur einen Tag Zeit. Diesen Tag hatten wir vollgepackt bis zum Anschlag. Am Abend sollte uns die Fähre auf die äußeren Hebriden bringen, von daher waren wir zeitlich begrenzt und sind sehr früh aufgestanden.

Morgens war das Wetter noch wechselhaft, weswegen wir immer wieder Regenbögen sahen 🙂 Unser erster Stopp waren die märchenhaften Fairy Pools. Die Fairy Pools sind eine Reihe von unterschiedlich großen, natürlichen Wasserbecken, welche durch einen kleinen Bach und kleine Wasserfälle verbunden sind. Sie befinden sich im Tal Coire na Creiche, einem Seitental des Glen Brittle. Man kann komplett durch das ganze Tal an den Flüssen, Bächen und Wasserfällen vorbeiwandern. Auf dem Hinweg hatten wir noch einen Schauer, aber dann klarte es auf und wir bekamen Sonnenschein. In den Pools haben manchen Leute auch ein Bad genommen, aber wir hatten leider keine Badesachen mit. War bestimmt auch ganz schon kalt, aber das Wasser sah sehr einladend aus. Es war sehr klar und mit Sonnenschein schimmerte es türkis und blau. Wunderschön!

Auf dem Weg zum Wahrzeichen der Isle of Skye, dem Old Man of Stor kamen wir durch Portree, das für seine hübschen bunten Häuser bekannt ist und kurz später befanden wir uns schon auf dem Wanderparkplatz des Old Man. Der Weg nach oben ist schon ein bisschen herausfordernd. Man macht einige Höhenmeter über unzählige Steinstufen und ein bisschen Kondition ist schon angesagt. Tatsächlich hatte ich noch 4 Tage später Muskelkater 🙂 Und während sich das Wetter erst noch hielt und wir einen kleine Exkurs machten, um den Old Man aus allen Perspektiven zu bewundern, fing es irgendwann an zu schütten wie aus Eimern. Es gibt einen tollen Aussichtspunkt oberhalb vom Old Man. Wir haben erst überlegt, gar nicht mehr hinzugehen, uns dann aber doch umentschieden. Zum Glück. Zwar regnete es weiterhin, aber die Aussicht war großartig!

Nachdem wir uns komplett umgezogen hatten, ging es weiter zum Kilt Rock, einem Wasserfall, der über Basaltsäulen ins Meer stürzt und dann über den Quiraing-Pass (über eine sehr abendteuerliche Straße) zu unserem letzten Punkt für den Tag: Fairy Glen. Fairy Glen bedeutet das „Tal der Feen“. Zu Recht! Die Hügellandschaft wirkt so verträumt, fantastisch und märchenhaft, dass die nächste Fee nicht weit sein kann!